Rückführung


Die Poms muss nach Hause.
Nach Ausfall von Seglern, steige ich auf und werde sie mit zu ihrem Heimathafen bringen.

De Poms moet naar huis. Nadat een aantal matrozen zijn afgehaakt, spring ik bij om te helpen haar naar haar thuishaven te brengen.

 

  

Geschafft, ca. 400 sm !!!

Abgelegt am 11.08.26 in Kolding
Angelegt am 19.08.26 in Harlingen

Es ist der 10.08.26 und ich reise nach Kolding um bei der Rückführung der Pride mitzuhelfen. Der Eigner Eric hatte durch die Zurückziehung von Mitreisenden plötzlich keine Mannschaft mehr. Als ich ankommen ist er mit Heisbert die ganze Truppe. Durch mich werden wir zu einer Drei-Mann-Crew die den Rückweg nach Harlingen in Angriff nehmen wird.

Am 11.08. gehen die Leinen im Industriehafen von Kolding los und unsere erste Etappe beginnt. An der Stadtmarina vorbei und weiter Richtung Skaerbaekvaerket, dem Kraftwerk direkt am Wasser. Dort rechts ab in Richtung SO zwischen kleinen Inseln und verträumten Buchten mit dem Ziel die Insel Aero. Zwischen Arosund und Lokke wird es eng und der Wind nimmt durch den Düseneffekt merklich zu. Mit Vollzeug und raumen Wind geht es durch die Landenge mit richtigem Kurs zu unserem Ziel. Das haben wir mit Soby festgelegt.
Wir machen gute schnelle Fahrt und kommen noch an, wenn im Hafen noch gearbeitet wird. Es erfolgt ein großer Umbau und der Sportbootbereich ist eingeengt. Wir gehen rein und finden an der Spundwand einen guten Liegeplatz.
Nach 48sm kommen wir zum ersten Mal zur Ruhe. Es geht noch an Land, doch viel gibt es nicht zu erkunden. So wird das Abendessen an Bord unser letztes Highlight dieses Tages. Wir werden jeden Tag unterwegs sein um die Strecke zu schaffen. Es geht wieder früh los mit Ziel Bagenkop an der Südspitze von Langeland. Wir umrunden Aero auf der Nordseite und richten unseren Kurs nach Marstal aus. Es ist eng hier, durch die vielen Yachten welche sich einen Weg suchen.
Vor der Hafeneinfahrt von Marstal dann die Überlegung weiter zu fahren und Bagenkop nicht anzulaufen. Wir würden direkt nach Kiel gehen. Wir sparen Seemeilen und haben einen guten Blick auf die zu erwartende Sonnenfinsternis. Auch besteht die Möglichkeit, wenn alles gut läuft heute noch in den NOK geschleust zu werden. Also los weiter nach Süden mit Ziel Kiel.
Wir sind 1740 Uhr vor der Schleuse weil die Überfahrt sehr zügig ging. Dort aber gibt es für uns das Stop, denn geschleust wird heute nicht mehr. Also festmachen am Pier der alten Sportschleuse und den Abend genießen mit der Aussicht morgen frühzeitig in die Schleuse zu kommen.

Es ist der 13.08. und über Funk kommt um 0545 Uhr die Anweisung von Kiel Kanal , fertigmachen zum Einschleusen. Wir werden um 0600 Uhr mit geschleust. Na gut, mit Hemd und Latschen schnell die Leinen los und in Warteposition vor der Schleusenkammer Süd.
Zwei große Pütte sind schon drin, jetzt wir und danach noch ein Sportboot und jetzt Tür zu. Raus auf den NOK und 97 km nur motoren mit gleicher Drehzahl bei 30 Grad und Sonnenschein. Es wird sehr anstrengend. Es wird verbrannte Haut geben und für mich einen kleinen Sonnenstich.
Unterhaltsam ist immer die Begegnung mit der Berufsschifffahrt und den begleitenden Yachten. Diesmal war es ein Katamaran „Betty“ der durch seine Breite viel Platz in Anspruch nahm, spät auswich und ein wenig zick zack Kurs fuhr. Er wurde dann auch über Funk durch Kiel Kanal ermahnt. Genutzt hat es nicht viel, was aber für uns sehr Interessant war. Wir kommen endlich in Brunsbüttel an und haben ein großes Glück. Es wird gerade über Funk angeboten Sportboote mit der nächsten Schleusung raus auf die Elbe zu entlassen.
Wir geben Gas um uns diese Chance nicht entgehen zu lassen. Geschafft, fest in der Schleusenkammer und nach 20 Minuten wieder frei und Richtung Cuxhaven. Der Elbstrom schiebt uns vorwärts. Dann rein in den Yachthafen Cuxhaven und fest am Steg.

Leider sind die Geschäfte zu und der Hafenmeister kommt und danach ist der Tag für uns zu Ende. Es ist Freitag der 14.08. und um 0600 Uhr sind wir schon vor dem Hafen um in Richtung Helgoland zu segeln. Die Tide zwingt uns zu einem Frühen Start. Wir sind nicht alleine unterwegs. Bei südlichem Wind werden ca. 10 Yachten sich auf den Weg zur Insel machen. Unterwegs kommt uns immer mal wieder eine Schnellfähre in den Weg. Doch insgesamt verläuft die Überfahrt ruhig und wie geplant bis in den Südhafen. Rein , rechts liegt SAR Marwede, und dann ran an die Betonwand wo wir einen schönen Platz finden. Er hat nur einen Nachteil, für uns gibt es keinen Strom. Es ist nicht sehr störend, wäre hilfreich gewesen. So jetzt noch ein paar Stunden die Insel erkunden.

Voll ist sie und bis zur Abfahrt der Tagesausflügler wird sich das nicht ändern. Danach ist es merklich angenehmer und die kleinen Gassen sind leer. Gemütlich in der „Blauen Kuh“ sitzen und auf den Hafen schauen. Zum Abendessen zurück an Bord und einen letztes Bier bevor wieder eine kurze Nacht kommt. Heute werden wir Deutschland verlassen.

Wir starten früh mit Richtung 250 Grad und Ziel da Seegat zwischen Vlieland und Terschelling. Wir werden 24-34 Stunden für diese Überfahrt über die offene Nordsee benötigen. Abhängig vom Wind, Strom und der Zeit zum kreuzen über Verkehrswege.

Bei nördlichem Wind geht es hoch rann und wir schaffen in den ersten sechs Stunden viele Seemeilen. Die Wellenhöhe ist moderat und Strom schiebt uns. Dann kippt der Strom, der Wind wird weniger und schon wird alles langsamer. Es geht weiter mit einem Drei-Mann-Wachsystem, welches ab jetzt bis zu Ankunft bestehen wird. Ruhephasen sind jetzt wichtig und die Nacht wird dunkel bei Neumond.

Wir sind im Bereich der Reede Deutsche Bucht und setzen Kurs auf die Hochseewindparks von Deutschland und den Niederlanden. Weit draußen dich an den Parks gibt es für uns keinen Verkehr der unseren Weg kreuzen kann. Es ist 0600 Uhr die Sonne kommt wieder zum Vorschein und Vlieland liegt backbord voraus. Es geht zwischen den Inseln Terschelling und Vlieland hindurch und rein in den Hafen von Vlieland. Ich gehe erst einmal duschen, danach leihe ich mir ein Rad und fahre zum westlichen Zipfel der INSEL.

Dort steht ein Posthaus aus alten Zeiten, welches heute ein Restaurant ist. Da die Plätze belegt sind, finde ich meine Idee der Mitnahme von Bier großartig. Am Waldesrand auf einer Parkbank geht es mir bei Sonnenschein und dem kühlen Schluck sehr gut. Nach der Rückkehr unsere abendliches Zeremonie. Essen, träumen, genießen und dann in die Koje.

Morgen geht es nach Texel. Nach Texel kommt Terschelling und am darauf folgenden Tag dem 19.08. laufen wir gegen Mittag in Harlingen ein. Mannschaft und Boot sind heil, unverletzt und pünktlich zurück in den Niederlanden.

Das größere Abendteuer kommt für mich am nächsten Tag, doch davon ahne ich noch nichts. Die DB macht es möglich. Doch darüber den Mantel des Schweigens.

Bis die Tage
Burkhard

 

Bilder kommen noch

We hebben het gehaald, ca. 400 zeemijl!!!

Vertrokken uit Kolding op 11.08.2026
Aangekomen in Harlingen op 19.08.2026

Het is 10 augustus 2026 en ik reis naar Kolding om te helpen de *Pride* terug te brengen. De eigenaar, Eric, zat plotseling zonder bemanning nadat andere reizigers waren afgehaakt. Bij mijn aankomst bestaat het team slechts uit hem en Heisbert. Met mijn komst vormen we een driekoppige bemanning, klaar voor de terugreis naar Harlingen. Op 11 augustus gooien we in de industriële haven van Kolding de trossen los en begint de eerste etappe. We varen langs de jachthaven van de stad en vervolgen onze weg naar Skærbækværket, de elektriciteitscentrale vlak aan het water. Daar buigen we naar rechts, richting het zuidoosten, en navigeren we tussen kleine eilanden en idyllische baaien door, met als doel het eiland Ærø. De doorgang tussen Årøsund en Løkke wordt smaller en de wind trekt merkbaar aan door het trechtereffect. Met volle zeilen en de wind schuin van achteren varen we door de zeestraat,

op directe koers naar onze bestemming: Søby. We maken goede vaart en komen aan terwijl er in de haven nog volop wordt gewerkt. Er vinden grote renovatiewerkzaamheden plaats, waardoor de beschikbare ruimte voor pleziervaartuigen beperkt is. We varen naar binnen en vinden een goede ligplaats langs de damwand. Na 48 zeemijl komen we eindelijk tot rust. We gaan aan wal, maar er valt niet veel te ontdekken. Daardoor wordt het diner aan boord het laatste hoogtepunt van de dag. We moeten elke dag varen om de afstand te overbruggen. We vertrekken weer vroeg, met Bagenkop op de zuidpunt van Langeland als doel. We ronden de noordkant van Ærø en zetten koers naar Marstal. Het is hier krap varen, met veel jachten die zich een weg door het gebied banen. Bij het naderen van de haveningang van Marstal overwegen we door te varen in plaats van in Bagenkop te stoppen. We besluiten direct koers te zetten naar Kiel. Dit scheelt zeemijlen en biedt een goed zicht op de aanstaande zonsverduistering. Bovendien bestaat de kans – als alles meezit – dat we nog diezelfde dag het Kielerkanaal (NOK) in kunnen schutten. We vervolgen onze weg naar het zuiden, met Kiel als doel. We komen om 17.40 uur bij de sluis aan, aangezien de oversteek erg vlot verliep. Daar worden we echter tegengehouden, want er wordt vandaag niet meer geschut. We meren dus aan bij de steiger van de oude sluis voor de pleziervaart en genieten van de avond, in afwachting van de sluispassage morgenochtend vroeg. Het is 13 augustus en om 05.45 uur klinkt er een instructie via de marifoon van de sluisleiding in Kiel: maak je klaar om de sluis binnen te varen. We staan ​​gepland voor 06.00 uur. Vooruit dan maar: shirt en sandalen aan, snel de trossen los en naar de wachtpositie voor de zuidelijke sluisopening. Er liggen al twee grote vrachtschepen binnen; dan zijn wij aan de beurt, gevolgd door nog een plezierboot, en – de sluisdeuren gaan dicht. Op naar het Kielerkanaal: 97 kilometer lang puur op de motor varen met een constant toerental, bij temperaturen tot 30°C en stralende zonneschijn. Het wordt een uitputtende onderneming. We verbranden in de zon en ik loop uiteindelijk een lichte zonnesteek op. Ontmoetingen met de beroepsvaart en andere jachten zijn altijd vermakelijk. Dit keer was er een catamaran genaamd "Betty"; door zijn breedte nam hij veel ruimte in beslag en hij maakte maar langzaam plaats, terwijl hij een nogal slingerende koers voer. Hij kreeg zelfs een terechtwijzing via de marifoon van de sluisleiding. Veel effect had dat niet, al was het voor ons wel interessant om te zien. Uiteindelijk komen we aan in Brunsbüttel en hebben we geluk: er klinkt net een bericht via de marifoon dat plezierboten bij de volgende sluisgang naar buiten mogen, de Elbe op. We geven extra gas om deze kans niet te missen. Het lukt ons – we liggen veilig in de sluis – en twintig minuten later zijn we weer vrij en varen we richting Cuxhaven. De stroming van de Elbe duwt ons vooruit. Vervolgens varen we de jachthaven van Cuxhaven binnen en meren we veilig aan de steiger af.

Helaas zijn de winkels gesloten; de havenmeester komt even langs en daarna zit onze dag erop. Het is vrijdag 14 augustus en om 06:00 uur varen we de haven al uit, klaar voor de tocht naar Helgoland. Vanwege het tij moeten we vroeg vertrekken. We zijn niet de enigen op het water; met de wind uit het zuiden zijn er zo'n tien jachten onderweg naar het eiland. Onderweg kruisen we af en toe een snelle veerboot. Over het geheel genomen verloopt de overtocht naar de Zuidhaven echter rustig en precies volgens plan. We varen naar binnen, passeren het reddingsvaartuig *Marwede* aan stuurboordzijde en meren aan langs de betonnen kade, waar we een mooi plekje vinden. Er is maar één nadeel: we hebben geen walstroom. Het is geen groot probleem, al was het wel handig geweest. We besteden vervolgens een paar uur aan het verkennen van het eiland. Het is er druk, en dat blijft zo totdat de dagjesmensen vertrekken. Daarna wordt de sfeer merkbaar aangenamer en lopen de smalle straatjes leeg. We zitten ontspannen bij "Blaue Kuh" en kijken uit over de haven. Terug aan boord voor het avondeten en een laatste biertje, voordat we een korte nacht ingaan; vandaag verlaten we Duitsland. We vertrekken vroeg op een koers van 250 graden, richting het zeegat tussen Vlieland en Terschelling. De oversteek over de open Noordzee zal 24 tot 34 uur in beslag nemen, afhankelijk van wind, stroming en de tijd die nodig is om de scheepvaartroutes te kruisen. Met een noordenwind zeilen we aan de wind en leggen we in de eerste zes uur een flink aantal zeemijlen af. De golfhoogte is matig en de stroming duwt ons voort. Dan draait de stroom, gaat de wind liggen en vertraagt ​​alles. We zetten het wachtschema met drie personen voort tot aan onze aankomst. Rustmomenten zijn nu belangrijk, en de nacht zal donker zijn door de nieuwe maan. We bevinden ons in het ankergebied van de Duitse Bocht en zetten koers naar de offshore windparken van Duitsland en Nederland. Ver op zee, dicht bij de windparken, kruist geen enkel schip ons pad. Het is 06:00 uur; de zon komt weer tevoorschijn en Vlieland ligt voor ons aan bakboordzijde. We varen tussen Terschelling en Vlieland door en koersen op de haven van Vlieland af. Eerst neem ik een douche; daarna huur ik een fiets en rijd ik naar de westpunt van het eiland. Daar staat een ouderwets posthuis dat nu dienstdoet als restaurant. Omdat alle tafels bezet zijn, vind ik het een briljant idee om wat bier mee te nemen. Zittend op een parkbankje aan de bosrand, genietend van de zon en een koel drankje, voel ik me geweldig. Na terugkomst volgen we ons avondritueel: eten, dromen, ontspannen en dan de kooi in. Morgen varen we naar Texel. Na Texel volgt Terschelling, en de dag daarna – 19 augustus – komen we rond het middaguur aan in Harlingen. Bemanning en schip zijn veilig, gezond en volgens planning weer in Nederland. Het grotere avontuur voor mij volgt de dag daarna, al heb ik daar op dat moment nog geen flauw vermoeden van. Deutsche Bahn maakt het mogelijk. Maar laten we daarover zwijgen.

Tot snel,
Burkhard

 

 Foto's volgen